Thema: GIOVANNI PIERLUIGI DA PALESTRINA

DIE TONKUNST, Oktober 2025, Nr. 4, Jg. 19 (2025), 144 Seiten

Mit seinem kompositorischen Schaffen hat Giovanni Pierluigi da Palestrina (1525–1594) eine musikalische Wirkungsgeschichte begründet, die von seinen Lebzeiten an bis in die Gegenwart fast ungebrochen verläuft und von unterschiedlichen Akzentuierungen geprägt ist. Insbesondere auf den Feldern der Kirchenmusik, der Musiktheorie und der musikalischen Aufführungspraxis hinterließen sowohl sein Werk als auch eine mit der Legende vom »Retter der Kirchenmusik« verknüpfte Aura seiner künstlerischen Persönlichkeit musikhistorische Spuren. Und obwohl die Auseinandersetzung mit Palestrinas Werk mit dem Beginn der cäcilianistischen Bewegung im 19. Jahrhundert einsetzte, weist die musikwissenschaftliche Forschungslage noch Lücken auf. Die Situation der weit gestreuten Quellen, Authentizitätsfragen, die Bearbeitungspraxis seiner Werke sowie die Frage nach der bereits von Agostino Agazzari und Adriano Banchieri attestierten Modernität des am Schnittpunkt von Spätrenaissance und Generalbasszeitalter wirkenden Komponisten bilden im Oktober-Heft der TONKUNST zentrale Themen.



Unterstützt durch:
<< alle Ausgaben
GIOVANNI PIERLUIGI DA PALESTRINA
GIOVANNI PIERLUIGI DA PALESTRINA

login
Bitte loggen Sie sich hier ein,
um die Ausgabe online zu lesen.
Inhalt
(140,67 KB )
Leseprobe
(870,23 KB )
Als PRINT-AUSGABE erhalten
(EUR 25.- zzgl. Porto)
Weitere Ausgaben

April 2025
POPULAR MUSIC AND MUSICAL NOTATION
Oktober 2014
KOMPONISTENWITWEN
April 2011
MAHLER UND DIE MODERNE
Oktober 2020
MUSIK | GESCHICHTE | PLURALITÄT
Januar 2021
JOSQUIN: GEHEIMNIS SEINES ERFOLGES
April 2019
SPEICHER MUSIKALISCHEN WISSENS
April 2018
KULTUREN DES FRÜHEN SAMMELNS
Juli 2016
GRENZGÄNGE(R) UM 1800
^