Thema: FELIX DRAESEKE UND DAS FIN DE SIÈCLE

DIE TONKUNST, Oktober 2023, Nr. 4, Jg. 17 (2023), 162 Seiten

Als Teil staatlicher Macht und ihrer Repräsentation trägt Musik als klingendes Symbol wesentlich zur Identitätsstiftung zwischen Staat und Bürgerinnen und Bürgern bei. Dies gilt für die meisten Regierungsformen von der Diktatur oder totalitären Systemen bis hin zur Demokratie. Auch ist Musik in Demokratien als Teil politischer Protestäußerung durch die Bevölkerung als Kritik von gesellschaftlichen Zuständen oder gegen den Staat gerichtet zu verstehen. Das Oktober-Heft der TONKUNST geht der Frage nach, in welchem Verhältnis Musik und Demokratie stehen. Darunter fällt der Kampf um die Sicherung demokratischer Verhältnisse. Ebenso bedienen sich antidemokratische Bestrebungen zur Artikulierung ihrer Interessen der Musik. Über die Fallbeispiele der Funktionalisierung von Musik hinaus ist ebenso zu beleuchten, inwiefern das durch Hierarchien, Über- und Unterordnung sowie Einebnung geprägte System der (westlichen) Musik demokratischen Prinzipien folgt. Kann es eine »demokratische« Musik überhaupt geben?


Unterstützt durch:
<< alle Ausgaben
FELIX DRAESEKE UND DAS FIN DE SIÈCLE
MUSIK UND DEMOKRATIE

login
Bitte loggen Sie sich hier ein,
um die Ausgabe online zu lesen.
Als PRINT-AUSGABE erhalten
(EUR 25.- zzgl. Porto)
Weitere Ausgaben

April 2015
PHÄNOMEN SKIZZE
Juli 2019
FELIX DRAESEKE UND DAS FIN DE SIÈCLE
April 2012
WOLFGANG RIHM
Januar 2017
ERSTE WERKE. MUSIKTHEATER IM 21. JAHRHUNDERT
Juli 2021
MUSIKWETTBEWERBE IM 19. JAHRHUNDERT
Januar 2009
MISSA DE BEATA VIRGINE
Juli 2010
BLICKE AUF SCHUMANN
Juli 2009
HAYDN - REZEPTION
^