Thema: CARL PHILIPP EMANUEL BACH

DIE TONKUNST, Oktober 2023, Nr. 4, Jg. 17 (2023), 162 Seiten

Als Teil staatlicher Macht und ihrer Repräsentation trägt Musik als klingendes Symbol wesentlich zur Identitätsstiftung zwischen Staat und Bürgerinnen und Bürgern bei. Dies gilt für die meisten Regierungsformen von der Diktatur oder totalitären Systemen bis hin zur Demokratie. Auch ist Musik in Demokratien als Teil politischer Protestäußerung durch die Bevölkerung als Kritik von gesellschaftlichen Zuständen oder gegen den Staat gerichtet zu verstehen. Das Oktober-Heft der TONKUNST geht der Frage nach, in welchem Verhältnis Musik und Demokratie stehen. Darunter fällt der Kampf um die Sicherung demokratischer Verhältnisse. Ebenso bedienen sich antidemokratische Bestrebungen zur Artikulierung ihrer Interessen der Musik. Über die Fallbeispiele der Funktionalisierung von Musik hinaus ist ebenso zu beleuchten, inwiefern das durch Hierarchien, Über- und Unterordnung sowie Einebnung geprägte System der (westlichen) Musik demokratischen Prinzipien folgt. Kann es eine »demokratische« Musik überhaupt geben?


Unterstützt durch:
<< alle Ausgaben
CARL PHILIPP EMANUEL BACH
MUSIK UND DEMOKRATIE

login
Bitte loggen Sie sich hier ein,
um die Ausgabe online zu lesen.
Als PRINT-AUSGABE erhalten
(EUR 25.- zzgl. Porto)
Weitere Ausgaben

Januar 2012
VOKALMUSIK 1910-1940
Oktober 2018
ROSSINI. RÜCKKEHR EINER LEGENDE
Juli 2024
BUSONI – KOSMOPOLIT DER MODERNE
Juli 2010
BLICKE AUF SCHUMANN
Januar 2020
WIDMUNGEN IN DER MUSIK
Oktober 2008
»SPÄTLESE« – KÖPFE UND JUBILÄEN 2008
Oktober 2014
KOMPONISTENWITWEN
Januar 2024
DIGITALE WERKVERZEICHNISSE
^