Thema: MUSIK | GESCHICHTE | PLURALITÄT

DIE TONKUNST, April 2014, Nr. 2, Jg. 8 (2014), 152 Seiten

Heft 2 des Jahrganges 2014 beleuchtet mit dem Schwerpunkt »Medienwechsel« das Thema der musikalischen Bearbeitung neu. Wird traditionell unter der Perspektive »Original und Bearbeitung« eine hierarchische Beziehung vorausgesetzt, wobei das Original als das »eigentliche« Werk gilt, demgegenüber die Bearbeitung als nachrangig erscheint, fokussiert unser Heft die Übergänge zwischen zwei prinzipiell als gleichwertig angenommenen Ausformungen eines Werks, die üblicherweise mit medialen Veränderungen einhergehen: Dabei kann es sich unmittelbar um Eingriffe in bereits vorhandenes Notenmaterial (der Nachtrag neuer Texte oder das Einfügen fremder Einlagen) handeln; ebenso findet sich ein Wechsel der Quellentypen (zum Beispiel von der Partitur zum Klavierauszug).  Das Thema ist so alt wie die Musikgeschichte selbst; die sieben geplanten Beiträge lassen sich drei historischen Schwerpunkten zuordnen: der »Alten Musik« bis zum 16. Jahrhundert, die unter den Blickwinkeln »Rätsel-Überlieferung«, »Repertoiretransfer« und »Kontrafaktur« (Neutextierung) untersucht wird, der Oper des 18. Jahrhunderts mit einem lokalen Schwerpunkt in Wien und dem 20. Jahrhundert (am Beispiel Arnold Schönbergs).

<< alle Ausgaben
MUSIK | GESCHICHTE | PLURALITÄT
MEDIENWECHSEL. BEARBEITUNGEN IN DER MUSIK

login
Bitte loggen Sie sich hier ein,
um die Ausgabe online zu lesen.
Inhalt
(41,77 KB )
Leseprobe
(293,14 KB )
Als PRINT-AUSGABE erhalten
(EUR 25.- zzgl. Porto)
Weitere Ausgaben

April 2011
MAHLER UND DIE MODERNE
Januar 2022
NATIONALISMEN IN DER FRÜHNEUZEITLICHEN MESSE
April 2023
MUSIK, ZEIT UND VISUELLE KULTUR (1650–1750)
Januar 2009
MISSA DE BEATA VIRGINE
April 2012
WOLFGANG RIHM
Januar 2018
EXILIERTE KOMPONISTINNEN
Oktober 2024
EXIL KOMPONIEREN – RUTH SCHONTHAL
April 2020
GOTTFRIED HEINRICH STÖLZEL IN GOTHA
^